Das Feedback unserer Kunden ist uns wichtig.

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Warum Feedback so wichtig ist – Lasertag besser machen. Wir erhalten meist nach dem Spiel Feedback von den Spielern „Geil, macht echt Spaß“, „Voll anstrengend, hätte ich nie gedacht“, „Wir kommen wieder!“ und so weiter – das macht Spaß. Auch sehr motivierend sind natürlich 5 Sterne-Bewertungen bei Facebook, Google Maps oder ähnlichen Portalen – also auch hier vielen Dank. Ganz selten erhalten wir dann aber auch mal eine Mail. Keine war bisher so ausführlich, wie die, die uns vor kurzem erreichte und eine ausführliche Antwort verdiente – und diese eine möchten wir euch mal zeigen. Natürlich inklusive unserer Antworten und den daraus resultierenden Veränderungen. Hier die Mail mit unseren Kommentaren:

Positives
  • Besonders gut gefallen hat uns die Größe der Halle und die Verteilung der Hindernisse, so dass man egal, wo man gerade war, mindestens auf 2-3 Richtungen achten mußte und es kaum ernsthafte Choke-Points gab, an denen das Spiel sich festfuhr.
  • Die Art der Hindernisse (fast ausschließlich volle Höhe, wenig Hindernisse zum dahinterknien, wenig Fenster, bei denen die Oberkante unter der Kopfhöhe lag) war auch für uns ausgezeichnet, weil man weniger verleitet war, sich irgendwo hinzuknien und dort dann bleiben zu wollen.
  • Red-Dot Visiere: Ich und die meisten von uns fanden sie großartig, weil so zielen tatsächlich auch sinnvoll war und was brachte. Leider haben nicht alle den Umgang mit den Visieren schnell genug für sich gelernt, weil sie doch erstaunlich schwierig zu verwenden sind, wenn man in Bewegung bleibt
  • Lange-Bahnen: Es gibt an vielen Stellen die Möglichkeit auch auf größere Entfernung zu spielen, was vielen von uns sehr gefiel, wodurch sich das Visier nochmal besonders bewährt hat.
  • Standardeinstellungen: Die meisten von uns fanden Eure Standardeinstellungen (5 Punkte pro Leben, 30 Schuss pro Magazin) ziemlich gut, weil man so öfter  ein Erfolgserlebnis hatte, wenn man jemanden rausnimmt. Am ehesten kam von einzelnen Kritik daran, dass die Schussfrequenz zu hoch sei und das Magazin zu groß. Aber dafür fanden andere gerade dass gut. Einer aus der Gruppe empfand es allerdings als frustierend, oft recht schnell rausgenommen zu werden mit nur 5 Lebenspunkten.
  • Flexibilität: Wir fanden es klasse, dass wir auch völlig frei unsere eigenen Einstellungen ansagen konnten (Civil War-Modus in der letzten Runde, 1 Schuss pro Magazin, 3 Punkte pro Leben. Hat uns so gut gefallen, dass es wohl unser festes „Abschluss-Spiel“ wird)
  • Umkleide&Einführungsvideo: einfach klasse. Kann man nicht anders sagen.
  • Domination: die versteckte Box erst finden zu müssen, hat dem ganzen einen ziemlich netten Touch gegeben. Grundsätzlich ist und bleibt das unser liebster Spielmodus
  • Die Möglichkeit, über beide Hallenteile zu spielen, hat sehr viel Spaß gemacht.
Gemischtes
  • Waffenauswahl: Einige der Leute bevorzugen die Pistolen, wie wir sie im Bunker zum spielen hatten und fanden die großen Modelle zu sperrig oder schwer. Gerade in den Einzelspielen kamen einige von uns nicht gut mit ihnen zurecht. Ich persönlich fand sie zwar großartig, aber die Meinungen teilten sich da fast hälftig im Team.

Es wurden weitere Pistolen für die Spieler bestellt – wie effektiv diese genutzt werden, wird sich zeigen – wenn man beobachtet, wie (nicht) damit gezielt wird, kann man sich als Pro recht schwer vorstellen, wie das Spiel dann noch Spaß machen kann – das Gewicht ist jedoch ein Argument…

  • Layout der kleinen Halle: das Labyrinthige Gefühl darin fanden einige echt großartig, andere sehr unangenehm und verwirrend und die jeweiligen Entfernungen zwischen den Ecken manchmal zu kurz, weil man sich schneller mal „begegnete“ aka „in einander lief“. Die Meinung teilte sich da auch etwa hälftig im Team.

Close Quaters ist nicht für jeden etwas – wer rennen mag, ist hier auf sein Glück angewiesen … daher gilt in der kleineren Halle auch eher ein langsameres Tempo und taktischeres vorgehen … Geschmackssache.

  • Die meisten von uns fanden die Stirnband-Lösung für die Sensoren gut. Einige (besonders die Mädels) finden allerdings die Optik der Helme vom Bunker deutlich genialer.

Frage: Optik oder Hygiene – was ist den Mädels lieber? Kurz doof aussehen – oder dank eines Ausschlages auf der Stirn durch unsachgemäß gereinigte Helme einige Wochen doof aussehen ;) ?

Weniger Positives
  • Gerade bei „Jeder gegen Jeden“ spielen oder Team-Deathmatch, bei denen nach und nach weniger Leute im Spiel sind, hätten wir uns gewünscht, zwischendrin zu hören, wieviele Leute noch drin sind. Ohne dies schien es sich zum Ende hin etwas zu ziehen. Wenn Ihr also eine Möglichkeit hättet, über die Anlage der Halle solche Ansagen zu machen, würden wir das sehr zu schätzen wissen. Bei Spielen auf Zeit, würde es sich auch gut machen, zwischendrin die Rest-Zeit zu hören.

Mikrofon ist da – die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Spieler so tief im Spiel sind, dass sie die Ansagen schlicht überhören ;) Andere finden es unfair, wenn man so ins Spiel eingreift … daher sagen wir nur sehr wichtige Dinge durch.

  • Verteilung der Respawn Boxen: Im Bunker hat es uns sehr gut gefallen, dass Teams jeweils eigene Spawn-Boxen haben konnten und es auch möglich war, dass man von zwei Seiten auf ein Ziel in der Mitte spielt. Die „free for all“ Spawnboxen auf einer Seite der Halle hatten zwar auch ihren Reiz, aber dass dafür dann die hälfte der Halle zur Safe-Zone wurde, fand ich weniger gut.

Geschmackssache – wenn jede Mannschaft seine eine Seite hat, dann kommt es immer und immer wieder zu der selben Situation in der Mitte der Arena – weil es keine Überraschungen geben KANN … Safe-Zone muss niemand einhalten – wenn die Mannschaften sagen, dass sie das nicht wollen, können sie sich überall abschießen – das führt jedoch oft zu Streit, den wir als weniger schön erachten, als die Safe-zone ;)

  • Sichtbarkeit der Spawn Boxen: Gerade in der ersten Partie, wo wir die Boxen noch suchen mußten, waren sie für manche Spieler sehr schwer zu entdecken. Im Bunker gibt es neuerdings über den Boxen farblich frei einstellbare Lampen (Ich tippe auf LED Leuchten), die die Box jeweils sehr eindeutig in der Teamfarbe ausleuchten. Vielleicht wäre das für Euch auch eine Lösung.

Könnten wir machen – denken wir drüber nach, wenn wir wieder bauen – aber da wir von „Respawn nur für das eine Team“ nicht überzeugt sind, wird es nur auf verbesserte Sichtbarkeit hinaus laufen …

  • Zu dunkle Ecken: Es gibt einige Stellen in der Halle, wo man sich in dunkler Kleidung in einer Ecke sehr effektiv verstecken kann und auf Entfernung so gut wie unsichtbar ist (Ein Beispiel: An der Seite, wo die Domination Box war steht zur Linken seite hin ein größeres Winkelhindernis, in dem es sehr dunkel und schattig ist und von dem man dann fast die gesamte Wandseite im Blickfeld hat)

Es GIBT einige Sniper-Ecken – das stimmt … 3 um genau zu sein – viele Spieler LIEBEN sie – wer sie kennt, kann sie beachten und schon mal vorsichtshalber eine Salve hinein ballern, um zu sehen, ob es anfängt zu leuchten … aber wie bei allen vorteilhaften Stellungen – wenn man drin hockt, findet man sie toll – fällt man ihr zum Opfer war sie sau-blöd ;) oder?

  • fehlende Statistik: Wir hatten uns eigentlich drauf gefreut, endlich mal auch ein wenig genauer zu sehen, wer denn nun die besseren Leute im Team sind, damit wir für die Zukunft fairere Teams zusammen stellen können. Von daher war es sehr schade, dass statistische Auswertungen nicht möglich waren. Am interessantesten für uns wären:
    • Wen habe ich wie oft getroffen
    • Von wem wurde ich wie oft getroffen
    • Wie oft bin ich „gestorben“
    • Trefferquote (Schüsse/Treffer, %)
    • Wieviele Magazine habe ich verbraucht
    • Bei Domination: Wie oft habe ich die Box übernommen
    • Eine irgendwie geartete Spiel-Punkte Zahl (Aus Treffern(Assists), Toden, Kills, etc)

Wir haben eine Statistik – kein Problem … ihr müsst nur ein Punkte-Spiel beantragen – dann habt ihr alles ganz genau aufgeschlüsselt. Der Wermutstropfen dabei: Ihr müsst die Zeit opfern, die wir brauchen, um die Punkte aus den Taggern aus zu lesen – aktuell ca. 10 Sekunden je Spieler – bald deutlich schneller. Daher bieten wir das Spiel nicht immer an, weil wir glauben, dass die meisten Gruppen lieber schnell weiter zocken wollen, als auf die Punkte zu warten.

  • Sichtbarkeit der Team-Zuordnungen: Die Knicklichter sind schon ganz nett, aber gerade die blauen sind oft auf Entfernung wenig bis gar nicht zu sehen gewesen. Mir (und einigen der anderen) gefiel die Lösung im Bunker sehr gut, bei der LED-Armbänder in verschiedenen Farben verwendet wurden. Sie haben zwar auch Nachteile (ZU gute Sichtbarkeit, wenn man mal schleichen will), aber gefallen zumindest mir bislang besser als Eure Lösung. Ich als recht großer Kerl hatte ausserdem öfter das Problem, dass ich mit dem Knicklicht in den Tarnnetzen, die als „Dach“ hingen, hängengeblieben bin. Das war manchmal etwas störend.

Stimmt – Blau ist schwieriger zu sehen und man bleibt manchmal hängen – dafür kann man aber auch immer sehen, wer in welchem Team ist – auch dann, wenn die Hände noch in Deckung sind, der Kopf jedoch nicht. Zudem war uns die Batterie-Verschwendung mit den Hunde-Halsbändern nicht geheuer – alle 3 Tage neue Batterien kam uns als Umweltsünde vor – die Knicklichter sind zudem hygienischer, weil jeder neue bekommt und nachdem sie abreagiert sind, bleibt zwar Plastikmüll – der ist aber ungiftig.

  • Die „Checkliste“: Einigen ist der Ton der Checkliste ziemlich übel aufgestoßen, weil er ihnen auf unangenehme Weise sehr belehrend und bevormundend vorkam. Zitat: „Wir lassen da ne ganze Menge Geld für relativ wenig Zeit, da brauche ich mich nicht behandelt fühlen, als wäre ich ein Kleinkind.“ Für den ein oder anderen in der Gruppe wäre das ein Grund gewesen nicht mitzukommen, weil sie befürchteten, dass dann die Betreuung vor Ort ähnlich arrogant und pedantisch sein würde. Letzteres hat sich ja zum Glück nicht bewahrheitet.

Ja, das ist so ein Thema – intelligente Leute sind abgeschreckt – weniger helle Leute schnallen es nicht anders – wir schauen mal, ob wir es besser formulieren können …

  • Keine Getränke mitbringen-Regel: Die hat bei uns dazu geführt, dass einige Leute dann zwar nichts bei Euch gekauft haben, aber ihre eigenen Getränke erst hinterher getrunken haben. Vielleicht wäre es sinnvoller, es nicht als Regel aufzustellen sondern einfach nur darauf hinzuweisen, dass es unnötig ist, sich abzuschleppen, weil ihr es für faire Preise anbietet. Einige aus unserer Runde hatten kein Verständnis dafür, bei einem gefühlt so hohen Stundenpreis dann nicht mal eigene Getränke mitbringen zu dürfen und das könnte für diejenigen ein wichtiger Punkt bei der Auswahl der Location für’s nächste mal werden.

Hach – ich liebe Berlin. In keiner Stadt (in der ich war oder von hörte) sind die Preise so niedrig, wie bei uns – Restaurant, Disco und so weiter … da bieten wir Getränke für 1 € pro halben Liter an und werden regelmäßig dafür angemacht. Als das Verbot für fremde Getränke noch nicht bestand, gingen regelmäßig Glasflaschen zu Bruch (einmal kniete sich jemand in der Umkleide hinein – war toll), es wurde Alkohol in Getränke gemischt und wir wunderten uns über das Verhalten der Gruppe. Das Wischen, Müll wegräumen und Co. haben uns dann irgendwann dazu gebracht, die eigenen Getränke zu verbieten. Wir „verdienen“ ca. 30-50 Cent an den Getränken – klar bei einigen (Wasser) mehr – sorgen dafür, dass sie vorrätig sind, gekühlt sind und so was halt … zu einem Preis, den niemand sonst anbietet. Keine Bowlingbahn, keine Boulder-Halle und so weiter. Wir verlangen für das Lasergame recht viel (auch weniger, als alle anderen), zahlen Unmengen an Miete, Versicherungen, Equipment und Co. und wollten für die Getränke einfach runde Preise – also 1 € für 0,5 und 2 € für 1,5 Liter (daraus machen Restaurants 3-5 Getränke). Bitte seid uns nicht böse, wenn uns diese Kritik weniger tangiert, als der Rest. Kommt an einem Wochentag für 15 € je Stunde spielen – wo bekommt ihr diesen Preis noch geboten? Was kosten die Getränke bei den anderen Lasergame-Anbietern? Darf man dort seine Getränke mitbringen (weiß ich wirklich nicht)?

  • Der Preis: Es ist recht schwierig, eine ausreichend große Gruppe zusammenzubekommen, da die meisten Leute den Preis mit ihren sonstigen Freizeitbeschäftigungen vergleichen und da liegt Lasertag pro Stunde um das 1,5 – 2-fache über den „teureren“ Hobbies, die manche haben. Eigentlich würde ich mit unserer Gruppe (ca 30 Leute, von denen wir in der Regel 8-16 an einem Termin zusammenkriegen) gerne monatlich spielen, aber momentan sieht es nicht so aus als würden sich ausreichend viele das mehr als einmal im Quartal oder teilweise sogar Halbjahr leisten wollen.

Wieder der Punkt des Preises: 15 € ist das Minimum, das wir bieten können – kommen 8 zahlt einer nur die Hälfte – kommen 14 ist einer Frei – bei 20 sind es 2 … wenn ihr regelmäßig kommen wollt, gibt es eine Dauerkarte – die kostet rechnerisch etwa 30 € im Monat mit 2 Stunden Spiel pro Woche – ist übertragbar und demnach könntet ihr euch welche in der Gruppe teilen. Welcher Sport liegt bei unter 30-35 € pro Monat? Mc-Fit – okay … tägliches Training. Beachvolleyball? Vielliecht – kein Plan … Es ist, wie es ist – wir brauchen und bieten viel Platz, der bezahlt werden muss (siehe oben)… da muss man nicht mal Betriebswirtschaft studiert haben (haben wir auch nicht), um das zu verstehen … Hohe Kosten = hoher Preis. Tut uns Leid. ENDE

Nun, was folgt daraus? Wir haben die Checkliste (die übrigens auch mal als lustig bezeichnet wurde ;) ) geändert und sachlicher gemacht. Zudem haben wir jetzt Funk-Mikros, mit denen wir das Spiel im Prinzip sogar aus dem Feld heraus kommentieren können – also passt auf, wenn ihr keine scharfen Kommentare vertragt ;)

Man sieht also, dass wir Kritik wo möglich und sinnvoll annehmen und umsetzen. Es sind auch ein paar Verbesserungen für den Zeitraum nach dem Sommer geplant – also macht euch bereit ;)

Das bedeutet nicht, dass von nun an jeder eine ausführliche Mail über sein Lasertag Spiel bei uns schreiben soll – aber wenn euch was dringendes auffällt, dann sagt uns das, damit wir reagieren können – Lasertag rockt erst dann so richtig, wenn alle Spaß haben.

Danke für die Mail und ein freundlicher Gruß

Uwe, Christian und Fabian